Warum es sich lohnt ein Bonusheft zu führen

Eigentlich ist es ganz einfach: einmal im Jahr geht man zur Vorsorge und Früherkennung zum Zahnarzt; bei diesem Besuch kann man sich in sein Bonusheft einen Stempel geben lassen. Leider denken wohl nur sehr wenige daran und verschenken somit erhöhte Zuschüsse beim Zahnersatz. Dies zeigt zumindest eine aktuelle Studie der Barmer GEK.

Nach 5 Jahren kann bares Geld gespart werden

Spätestens nach fünf Jahren lohnt sich das Bonusheft; man bekommt dann von der gesetzlichen Krankenkasse höhere Festzuschüsse bei Zahnersatz wie z.B. Implantat mit Krone. Nach fünf Jahren handelt es sich um 20% mehr Zuschuss (circa 80 EUR)und nach 10 Jahren sind es bereits 30% mehr Zuschuss (circa 125 EUR) gegenüber dem Grundzuschuss von 415 EUR.

Bei Patienten mit geringem Einkommen gilt eine besondere Regelung: sie erhalten bei Zahnersatz Leistungen den doppelten Festzuschuss bzw. mindestens werden die Kosten für die Regelversorgung übernommen (Härtefall Zahnersatz).

Das Gute am System Festzuschuss der GKV

Jeder kann frei wählen, welchen Zahnersatz er möchte. Die Kasse zahlt immer den Grundzuschuss; dieser beträgt je nach Bonusheft 50-65% der Kosten für die Regelversorgung. Den Rest muss man selbst zahlen, oder man hat eine Zahnzusatzversicherung die noch einen Teil davon übernimmt.

Es steht einem also auch frei eine andere Methode, die zum Beispiel ein ästhetisch besseres Ergebnis liefert, zu wählen. Der Grundzuschuss bleibt der gleiche wie bei einer Regelversorgung.