Mit der richtigen Ernährung zu gesunden Zähnen

Nicht nur das Zähneputzen und andere Maßnahmen zur Pflege der Zähne und des Mundraumes sind wichtig, um die Zähne gesund zu halten. Auch die Ernährung spielt hier eine sehr große Rolle. Nicht nur der Verzicht auf Zucker ist dafür möglich, es gibt auch einige andere Dinge auf die man bei der täglichen Auswahl an Lebensmitteln beachten kann.

Feste, grobe Nahrungsmittel mit richtigen Inhaltsstoffen

Heutzutage sind die meisten Nahrungsmittel stark verarbeitet. Sie enthalten Stoffe, die der Mensch nicht benötigt, jedoch die Produktion erleichtert, das Nahrungsmittel länger haltbar macht oder es auch einfach nur optisch verschönert. Auszugsmehle, Fabrikfette, Fabrikzucker, Weichmacher etc. pp.

Nicht nur für die Gesamtgesundheit, sondern auch für die Zähne, werden bestimmte Nährstoffe benötigt. Es ist nicht garantiert, dass diese in den jeweiligen Lebensmitteln vorhanden sind, wenn diese so stark behandelt sind.

So ist es zum Beispiel sinnvoll Vitamine aus frischem, unbehandeltem Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, nicht aus Säften oder Konserven. Calcium, ein wichtiger Bestandteil der Zähne, kommt in Milch und Käse vor. Hierbei ist es sinnvoll frische Milch zu nehmen, die nicht pasteurisiert oder erhitzt ist. [1]

Um das Gebiss zu stärken und die Speichelproduktion anzuregen ist es wichtig, nicht nur weiche Lebensmittel zu sich zu nehmen. Grobe Lebensmittel wie Vollkornbrot oder rohes Gemüse sind hier sehr gut. Die Aufgaben des Speichels sind:

Säurehaltige Lebensmittel

Einige sehr gesunde Lebensmittel enthalten große Anteile an Säuren, so zum Beispiel Obst. Säuren greifen den Zahnschmelz an und demineralisieren diesen. Wie oben bereits erwähnt ist zum Abbau dieser Säuren der Speicheln notwendig. Oft ist jedoch zu wenig Speichel vorhanden, um die Säuren zu neutralisieren.

Es wird empfohlen, nach dem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln noch circa eine halbe Stunde zu warten, bevor man Zähne putzt. So hat der durch die Säure angegriffene Zahnschmelz noch Zeit sich zu regenerieren. Bei einem sofortigem Zähne putzen würde dadurch der Zahnschmelz noch weiter geschädigt und abgerieben werden. [3]

Zucker – wenig bis gar nicht, oder ersetzen

Wie bereits weitreichend bekannt, ist Zucker für die Zähne nicht gut. Er bietet den perfekten Nährboden zum Ansiedeln für Bakterien. Der Zucker wird von den Bakterien verwertet, als Endprodukt entstehen Säuren. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an und demineralisieren ihn. Dieser Zustand ist hervorragend geeignet für Kariesbakterien, um sich leicht anzusiedeln und an die Zähne anzuheften.

Um dies zu verhindern ist es natürlich sinnvoll, keinen Zucker zu essen. Da dies allerdings eine sehr große Herausforderung darstellt und oft auch gar nicht möglich ist, macht es zumindest Sinn, den Zuckerkonsum einzuschränken. Am besten ist es, Zucker nicht über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. Also zum Beispiel nach dem Mittagessen zwei Stücke Schokolade und zum Abendessen ein Glas Limonade. Nach dem Essen Zähne putzen und keine weiteren zuckerhaltigen Snacks zu sich nehmen.
Eine andere Möglichkeit auf Zucker zu verzichten ist, ihn zu ersetzen. Hier werden sogenannte Süßstoffe verwendet, so zum Beispiel Sorbitol oder Cyclamat. Produkte mit Süßstoff schmecken auch süß, jedoch kann der Süßstoff nicht von Bakterien verwertet werden. Somit entsteht auch keine Säure.

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Quellenangaben zum Artikel „Gesunde Ernährung für gesunde Zähne“