Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie

  • Die gesetzliche Krankenkasse leistet für Kieferorthopädie-Behandlungen bei Erwachsenen nur in Ausnahmefällen.
  • Auch kleinere Fehlstellungen sollten jedoch behandelt werden.
  • Einige Zahnzusatzversicherungen erstatten kieferorthopädische Leistungen auch nach Abschluss des 18. Lebensjahrs.

Sind Sie auf der Suche nach einer Zahnversicherung mit Kieferorthopädie-Leistungen oder fragen Sie sich, ob ein solcher Tarif für Sie sinnvoll ist? Lassen Sie sich Ihre Fragen rund um dieses Thema vom Profi-Team beantworten!

Zahnversicherungen für Kieferorthopädie bei Erwachsenen

Bei Erwachsenen gibt es von Seiten der gesetzlichen Krankenkasse wirklich nur bei schlimmen Kieferanomalien einen Zuschuss zur Behandlung. Selbst ein Unfall berechtigt nicht zu einem Zuschuss zur Kieferorthopädie-Behandlung, solange nicht eine der gesetzlich definierten Kieferanomalien mit entsprechender KIG-Einstufung vorliegt.

Für Versicherte der gesetzlichen Kasse ist dies ein sehr schlechter Zustand, denn Kieferorthopädie kann auch bei kleineren Fehlstellungen eine sehr gute Prophylaxe für ein gutes Gebiss bis in das hohe Alter hinein sein. Auch bei Zahnersatz wie Implantaten ist eine vorhergehende kieferorthopädische Behandlung oft als Prophylaxe ratsam, da das Implantat dann besser eingesetzt und in den Biss integriert werden kann. Die gesetzliche Krankenkasse kommt für solche nicht absolut notwendigen Behandlungen nicht auf. Deshalb empfiehlt sich eine Zahnzusatzversicherung Kieferorthopädie, die für Zahnspange & Co. leistet. Viele Zahnversicherungen, die Zahnersatz und Zahnbehandlungen abdecken, kommen auch für die kieferorthopädischen Kosten und Zahnspangen auf.

Kieferorthopädie-Tarife für Erwachsene berechnen

Bitte geben Sie das Geburtsdatum der Person ein, die versichert werden soll. Dies ist notwendig, um eine korrekte Preisauskunft zu gewährleisten. Die Durchführung der Berechnung ist unverbindlich und kostenlos.

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Bitte geben Sie fehlende Zähne an, die nicht ersetzt sind. Nicht anzugeben sind bei dieser Frage:

  • fehlende Weisheitszähne (sog. 8er)
  • bei Kindern fehlende Milchzähne wenn zweite Zähne normal nachwachsen
  • bereits ersetzte Zähne (Brücke, Implantat, Krone o.ä.)
  • vollständiger Lückenschluss, d.h. wenn Zahnlücke durch die Nachbarzähne vollständig geschlossen wurde

Die Anzahl der fehlenden Zähnen wird von den meisten Versicherungsgesellschaften im Antrag abgefragt.

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Bitte tragen Sie die Anzahl ein, sofern in Ihrem Mund irgendwelche Zahnersatzversorgungen vorhanden sind, z.B.:

  • Kronen / Teilkronen
  • Brücken
  • Implantate
  • Inlays
  • Stiftzähne
  • Teleskopkronen
  • Teilprothesen
  • Vollprothesen
  • u.a.
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Bitte geben Sie bei dieser Frage an, ob in der Vergangenheit schon einmal eine Parodontitis-Erkrankung bei Ihnen diagnostiziert und/oder behandelt wurde.

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Bitte wählen Sie ja, wenn Behandlungen mit dem Zahnarzt geplant, von diesem angeraten oder aktuell durchgeführt werden.

  • Ersatz eines Zahnes
  • Parodontalbehandlungen
  • Wurzelbehandlungen
  • funktionsanalytische- und therapeutische Maßnahmen zur Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen
  • die Erneuerung von bestehenden Füllungen, Kronen o.Ä.
  • die Regulierung einer Zahnfehlstellung mittels kieferorthopädischer Maßnahmen

Lediglich prophylaktische Maßnahmen, die rein vorbeugenden Charakter haben, sind bei dieser Frage nicht zu berücksichtigen.

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Zahnversicherungen für Kieferorthopädie bei Kindern

Kieferorthopädie-Tarife für Kinder berechnen

Bitte geben Sie das Geburtsdatum der Person ein, die versichert werden soll. Dies ist notwendig, um eine korrekte Preisauskunft zu gewährleisten. Die Durchführung der Berechnung ist unverbindlich und kostenlos.

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Bitte geben Sie fehlende Zähne an, die nicht ersetzt sind. Nicht anzugeben sind bei dieser Frage:

  • fehlende Weisheitszähne (sog. 8er)
  • bei Kindern fehlende Milchzähne wenn zweite Zähne normal nachwachsen
  • bereits ersetzte Zähne (Brücke, Implantat, Krone o.ä.)
  • vollständiger Lückenschluss, d.h. wenn Zahnlücke durch die Nachbarzähne vollständig geschlossen wurde

Die Anzahl der fehlenden Zähnen wird von den meisten Versicherungsgesellschaften im Antrag abgefragt.

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Bitte tragen Sie die Anzahl ein, sofern in Ihrem Mund irgendwelche Zahnersatzversorgungen vorhanden sind, z.B.:

  • Kronen / Teilkronen
  • Brücken
  • Implantate
  • Inlays
  • Stiftzähne
  • Teleskopkronen
  • Teilprothesen
  • Vollprothesen
  • u.a.
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Bitte geben Sie bei dieser Frage an, ob in der Vergangenheit schon einmal eine Parodontitis-Erkrankung bei Ihnen diagnostiziert und/oder behandelt wurde.

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Bitte wählen Sie ja, wenn Behandlungen mit dem Zahnarzt geplant, von diesem angeraten oder aktuell durchgeführt werden.

  • Ersatz eines Zahnes
  • Parodontalbehandlungen
  • Wurzelbehandlungen
  • funktionsanalytische- und therapeutische Maßnahmen zur Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen
  • die Erneuerung von bestehenden Füllungen, Kronen o.Ä.
  • die Regulierung einer Zahnfehlstellung mittels kieferorthopädischer Maßnahmen

Lediglich prophylaktische Maßnahmen, die rein vorbeugenden Charakter haben, sind bei dieser Frage nicht zu berücksichtigen.

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Mehr rund um Zahnzusatzversicherungen für Kieferorthopädie

Alles, was Sie als Erwachsener zum Thema Kieferorthopädie und den dazu passenden Zahnversicherungen wissen müssen, erklären wir in den folgenden Absätzen.

Wann ist eine kieferorthopädische Behandlung sinnvoll?

Eine kieferorthopädische Behandlung bewirkt, dass Ihr Biss korrekt ist und sich die Zähne weniger schnell abnutzen. Ein falscher Biss kann schnell zu Zahnproblemen, Kieferschmerzen oder gar Kopfschmerzen führen. Karies und Zahnfleischentzündungen werden durch eine Fehlstellung der Zähne und daraus entstehende Schäden begünstigt. Besonders bei einer Einstufung in den unteren Indikationsstufen (KIG 1-2; dies sind medizinisch nur sinnvolle, aber nicht notwendige Leistungen) wird die kieferorthopädische Behandlung oft zur Prophylaxe gerechnet.

Typische Fehlstellungen sind:

Neben diesen Kieferanomalien können verletzungsbedingte Schwierigkeiten mit dem Kiefer und der Zahnstellung sowie die Optik des Gebisses ein Anlass für Kieferorthopädie-Behandlungen sein. Infolge von neuem Zahnersatz kann es ebenfalls zu Veränderungen der Kieferstellung kommen, wenn der Zahnarzt beim Einsetzen oder Einpassen unsauber gearbeitet hat.

Mangelnde GKV Leistungen machen eine Zahnzusatzversicherung für Zahnspange & Co. unverzichtbar

Ob die gesetzliche Krankenkasse einen Festzuschuss zur kieferorthopädischen Behandlung bei Erwachsenen leistet, ist genau definiert. Nur wenn eine Kieferfehlstellung vorliegt, die der Gesetzgeber als Anwendungsfall definiert hat, wird ein Festzuschuss ausgezahlt. Selbst unfallbedingte Kieferfehlstellungen werden nur bezuschusst, wenn eine dieser gesetzlichen Fehlstellungen vorliegt. Dies sind unter anderem Missbildungen des Gesichts sowie skelettale Fehlentwicklung des Kiefers, des Zahnapparates oder der Gesichtsknochen. Eine genaue Auskunft, ob ein Behandlungsbild vorliegt, welches die GKV teilerstattet, sollten Sie mit einem Zahnarzt oder Kieferorthopäden Ihrer Wahl abklären. Nur dann erhalten Sie von der GKV einen Zuschuss zu einer evtl. notwendigen Zahnspange. Zusätzlich zur medizinischen Einstufung sollten Sie vor Beginn der Behandlung dennoch eine Freigabe Ihrer Krankenkasse anfordern.

Hohe Kosten für Kieferorthopädie ohne Zahnzusatzversicherungen

Wie Sie nun erfahren haben, leistet die GKV wirklich nur bei schlimmen Fehlstellungen. Alle anderen Kieferorthopädie-Leistungen wie Retainer und Zahnspangen für Erwachsene schließen nur Zahnzusatzversicherungen in ihrem Angebot ein. Sollten Sie hier Bedarf haben, empfehlen wir Ihnen unbedingt eine private Zahnzusatzversicherung mit Deckung kieferorthopädischer Kosten und der Kosten für Zahnspangen.

Oben haben wir einige Tarife für Sie herausgesucht. Nutzen Sie unseren Rechner um herauszufinden, welche der von uns ausgewählten Zahnversicherungen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Sie bietet. Bedenken Sie, dass kieferorthopädische Kosten schnell einen Betrag von 1000 bis 5000 EUR erreichen können und diese Kosten nur von einer Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie-Angebot abgesichert sind. Selbst Zahnspangen können bereits hohe Kosten verursachen.

Ohne Zahnzusatzversicherung: Angst vor Zahnspange und optischen Auswirkungen

Heutzutage gibt es neben den klassischen Zahnspangen tolle Möglichkeiten Kieferfehlstellungen vom Zahnarzt unsichtbar behandeln zu lassen. Hinter den Zähnen wird in solchen Fällen eine durchsichtige Schiene befestigt, was viele Vorteile mit sich bringt. Solche aufwendigen Behandlungen bei Erwachsenen finanziert die gesetzliche Krankenkasse jedoch nicht.

Profi-TIPP: Unsichtbare Zahnspangen werden Ihnen von einer Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie in der Regel zu 50 % bis 80 % erstattet. Damit sinkt das Risiko von Zahnfleischproblemen sowie Sportverletzungen und Sie können trotz Zahnspange weiter ein Blasinstrument spielen.

Die Tarife garantieren Ihnen also eine bessere Lebensqualität im Alltag und verhindern Einschränkungen. Bereits bei Kieferproblemen mit einer geringen kieferorthopädischen Einstufung (nach den gesetzlichen Indikationsstufen) unterstützt Sie die Versicherung und übernimmt einen Teil der anfallenden Rechnungen für Zahnarzt und Material.


Neuer Kieferorthopädie-Ratgeber der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest stellt einen Ratgeber Kieferorthopädie zur Verfügung. Dieser betrifft natürlich vorrangig Kinder und Jugendliche. Diese benötigen besonders häufig kieferorthopädische Leistungen wie Zahnspangen, Retainer und Operationen. So werden spätere Probleme im Erwachsenenalter durch Kieferfehlstellung, Überbiss etc. frühzeitig verhindert. Bei Erwachsenen kommt es nicht ganz so oft zu Kieferorthopädie-Behandlungen.

Sowohl für Erwachsene als auch für Kinder liefert der neue Ratgeber der bestens bekannten Verbraucherschutzorganisation hilfreiches Wissen über Diagnose, Behandlungsmethoden und deren Kosten. Für rund 19,90 EUR können Sie den Ratgeber Kieferorthopädie bei der Stiftung Warentest bestellen. Die Variante als eBook oder PDF ist bereits ab 15,99 EUR erhältlich. Den Ratgeber können Sie unter der Telefonnummer 030/3 46 46 50 80 oder online bestellen.


Ist eine Zusatzversicherung für Kieferorthopädie sinnvoll?

Meist kennt man die Kieferorthopädie (KFO) nur von Kindern und Jugendlichen, die zur Korrektur eines Fehlbisses eine Zahnspange benötigen. Allerdings haben auch viele Erwachsene Probleme mit Fehlstellungen, die einer Behandlung bedürfen. Kieferorthopädie ist nicht nur dazu da, schwere Anomalien wieder rückgängig zu machen, sondern auch, um im Voraus davor zu schützen oder sie zu verhindern – als Prophylaxe also. Kieferorthopädie-Behandlungen machen also ganz unabhängig vom Alter definitiv Sinn, um das Gebiss bis in das hohe Alter hinein gesund zu halten.

Die gesetzliche Krankenkasse hat bei KFO Behandlungen genaueste Vorgaben, was die Erstattung angeht. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 übernimmt Sie viel – allerdings nur Standardbehandlungen bei schwereren Kieferanomalien (KIG 3, KIG 4, KIG 5). Sobald man etwas Spezielleres möchte, wie zum Beispiel eine unsichtbare Zahnspange, muss man selbst dazu zahlen. Bei Erwachsenen werden kieferorthopädische Behandlungen von der GKV gar nicht übernommen. Möchte oder muss man Kieferorthopädie-Behandlungen in Anspruch nehmen, so machen Tarife einer Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie-Leistungen definitiv Sinn.


Was ist KIG und wie erfolgt die Einstufung?

KIG ist die Abkürzung für Kieferorthopädische Indikationsstufe. Die Einstufung erfolgt in fünf Stufen, je nach Schwere der Kieferanomalie. Leichtere Kieferanomalien sind in KIG Stufe eins und KIG zwei eingeordnet, schwerere sind in KIG Stufe 3 bis KIG 5 eingeordnet. Kinder mit Fehlstellungen der Stufen eins und zwei bekommen von der gesetzlichen Krankenkasse keine KFO Behandlung gezahlt. Eine Erstattung findet nur statt, wenn folgende Kriterien erfüllt werden:


Wie findet man die beste Zusatzversicherung für Kieferorthopädie?

Zuerst einmal der Hinweis: Eine Zusatzversicherung für Kieferorthopädie ist fast nie ein eigener Tarif, er beinhaltet immer auch andere Leistungen einer üblichen Zahnzusatzversicherung, wie zum Beispiel Zahnbehandlungen und Zahnersatz. Am besten nutzen Sie unseren Online-Rechner, um den für Sie besten Tarif mit den besten Kieferorthopädie-Leistungen zu finden. Prinzipiell lohnt sich eine Versicherung mit KFO Erstattung auf jeden Fall – schnell kann eine kieferorthopädische Behandlung genau so teuer wie hochwertiger Zahnersatz werden.

Ähnlich zu den Clearment-Leistungen der Waizmanntabelle, erhalten Sie bei uns einen kostenfreien Vertragsschutzbrief dazu. Dieser schützt Sie unter anderem bei Problemen mit der KFO Erstattung, Zahnersatz-Erstattung oder bei der Einreichung von Rechnungen über Zahnbehandlungen.


Weitere häufige Fragen zur Zusatzversicherung Kieferorthopädie

Viele Patienten stellen uns immer die gleichen Fragen zu einer möglichen Zusatzversicherung Kieferorthopädie. Wir empfehlen generell besser gleich eine Zahnzusatzversicherung mit einer Erstattung nicht nur für KFO, sondern für alle Zahnarzt-Kosten abzuschließen. Nur eine solche Versicherung leistet für alle Behandlungen, die immer wieder anfallen. Selbst zahlen kann hier sehr teuer werden.

Nun aber zu unseren häufigen Fragen und Antworten rund um die private Kieferorthopädie-Versicherung: